«Grau, teurer Freund,
ist alle Theorie und grün des
Lebens goldner Baum.»
Das sagte schon Goethe. Und wie recht er damit hatte!

Wir könnten stundenlang Baumbestimmungsbücher und Waldgeschichten lesen – aber was wüssten wir dann wirklich über den Wald? Und wie langweilig wäre all die graue Theorie.

Dann lieber raus in den Wald. Selbst sehen, riechen, spüren, schmecken und dies gemeinsam mit den Freunden, mit den Klassenkameraden.

Wir möchten, dass die Kinder selber die Natur entdecken, sie hautnah erleben, anfassen, erforschen sowie miteinander in der Natur kreativ und interaktiv sind. Es ist uns wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen ihren Wissensdurst zum Thema Wald stillen können und Zusammenhänge erkennen.

Wir möchten aber auch mit den gemeinsamen Erlebnissen im Wald den Schülern Wissen und Fähigkeiten vermitteln, um Herausforderungen gewachsen begegnen zu können - ganz nach dem Gedanken der „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (http://www.bne-portal.de).

Didaktik und Methodik

Grundlage unserer Arbeitsweise ist das Motto „Mit Herz, Kopf und Hand lernen“ des Schweizer Pädagogen J. H. Pestalozzi, wobei das Gewicht je nach der altersspezifischen Entwicklungssituation unterschiedlich gelagert ist.

Das breite Spektrum an Methoden der Waldpädagogik lässt eine abwechslungsreiche Gestaltung der einzelnen Angebotsbausteine zu. Beispielsweise erforschen, erkunden die Kinder den Wald, sie gestalten mit Naturmaterialien, in Projektarbeiten wird intensiv an einem Thema gearbeitet, mit meditativen Elementen kommen die Kinder „Im Wald an“ oder wir gehen in den Dialog mit den großen und kleinen Waldbesuchern.

Unsere Bausteine geben den Kindern Raum für „Solozeiten“ aber auch Aufgaben die in kleinen Teams oder im Klassenverband gelöst werden.
Ergänzend arbeiten wir mit Methoden aus dem Bereich der Erlebnispädagogik.